Kryptokreditkarten Vergleich 2026

Karten
Verfügbar
Kartentyp
Cashback
Benefits
Gebühren
ATM
Limits
Link
USA, UK, EU
Visa® Debit Card
Bis zu 4 % in BTC
*Keine Jahresgebühr *Kostenlose Virtuelle Karte
*Rewards bis zu 12 % p. a. auf Coins
4,99 € physische Karte
*Keine kostenlose ATM-Abhebung & max. 1.000 € pro Tag
2.500 € pro Transaktion pro Tag
EU
Visa® Debit Card
1 %
*Gratis Karte *Keine monatlichen Fixkosten
*Ersatzkarte kostet 9,90 € *Börsengebühr von 1,49 % - 2,49 %
ATM Gebühr 2 % oder 2 € (je nachdem, welcher Betrag höher ist)
10.000 € Tageslimit / 70.000 € pro Woche / 280.000 € pro Monat
Brasilien, Kolumbien, Peru
Visa® Debit Card
Bis zu 2 % auf alle Ausgaben & max. 120 BRL / 20 $ pro Monat
*Keine Jahresgebühr *Kostenlose virtuelle Karte
*Conversion Fee von 0,9 %
ATM Gebühr von 0,9 % bis 2 %
Täglich: 2.000 $ Monatlich: 7.500 $ Jährlich: 40.000 $
EU, UK
Prepaid Mastercard
Bis zu 2% auf jeden Einkauf / Limit 4800 €
*Kostenlose virtuelle Karte *Keine Jahresgebühr *0,- € Kontoverwaltung
Bei Zahlung entsteht eine Umtausch-Gebühr von 2 %
EU & International 3,00 € zzgl. 1,5 % vom Transaktionswert.
Transaktion 8.000 € pro Tag
EU, UK, Australien, Singapur, Japan, Argentinien
Visa® Debit Card
Bis zu 8 %
*Kostenloser Standardtarif
*Kostenlose virtuelle Karte
0 € Kontoverwaltung
102 € jährlich im Metal Abo
*200 € kostenlose ATM-Abhebungen pro Monat *Max. 500 € ATM-Abhebung pro Tag
30.000 € pro Tag / pro Monat
EU, UK
Prepaid Mastercard
3 % auf 250 - 1.000 € pro Monat | Level
Perks
Plutus Swap Premium
Rewards
Von 69,99 € - 199,99 € pro Jahr | Level
300 € kostenlose ATM-Abhebung pro Tag
Tägliche Ausgabelimit liegt bei 500.000 €, Pro Monat 1.000.000 €
EU, UK
Visa® Debit Card
Bis zu 5 % in $GNO
*0 € für Transaktionen *0 € Gasgebühren *0 € Offramping
Physische Karte 30 €
500 EURe pro Tag & maximal 250 EURe pro Vorgang
8.000 EURe pro Tag 5.000 € EURe pro Transaktion
EU, UK, CH, Australien, Japan, Singapur
Visa® Debit Card / Debit Mastercard
*Für Freelancer 0,4 % - 1 % | Level *RevPoints
*3 % Guthabenszins
Versicherungen Fluglounge
Von 0 € - 55 € pro Monat | Level
Maximales Guthaben auf der Karte 25.000 €
EU, UK
Visa, dual-modus (Debit & Credit)
0,5 % NEXO / 0,1 % BTC (max. $50/Monat) - 2 % NEXO / 0,5 % BTC (max. $200/Monat) | Level
Aktivierung ab 50 € - 10 % des Portfolio in Nexo von mind.+ ≥ 5.000 US$ | Level
200 € - 2.000 € | Level
USA, EU, UK Singapur, Australien
Visa Prepaid Card
Bis zu 8 % CRO | Level
*Rewards auf Reisebuchungen *VIP Erlebnisse *Abo Rabatte *Fluglounge
Kostenlos - 1.000.000 $ / 12-monatiger CRO-Stake
200 € - unbegrenzt | Level
25.000 € pro POS Transaktion
USA
Prepaid Mastercard
Bis zu 4 %
*Keine Jahresgebühr *Einmalig 200 € in Krypto bei Ausgabe von 3.000 € innerhalb 90 Tage nach Anmeldung
keine Angaben
*Kosten für ATM-Abhebungen 10 € oder 3 % des Betrags *Abhebungslimit 10 % des Kreditrahmens
keine Angaben
UK, EWR, USA, Kanada, Schweiz, Kolumbien, Mexiko, Brasilien
Prepaid Mastercard
*Kostenlose virtuelle Karte *Keine Jahresgebühren *Gebührenfreies Konto
Keine Angaben
ATM Abhebungen in der EU & International 3,00 € zzgl. 1,5 % vom Transaktionswert
Keine Angaben
UK, EU/EEA, Schweiz, Kanada, ausgewählte LATAM‑Regionen (Pilot)
Mastercard Debit (virtuell + Metal)
1–3 % mUSD Cashback + MetaMask Rewards Punkte
Self‑Custody (Funds bleiben in MetaMask)
On‑chain Spending
Apple Pay & Google Pay
Real‑Time Crypto‑to‑Fiat Conversion
*Keine Jahresgebühr angegeben (regionale Gebühren möglich)
Keine offiziellen Daten veröffentlicht
Keine offiziellen Daten veröffentlicht
Deutschland / EU
Visa® Debit Card
Bis zu 4 % auf Zinskonto + 10 % Cashback auf Einkäufe.
* Kostenlose virtuelle Karte *Physische Karte (Standard oder Metall, je nach Abo) *Unterkonten („Pockets“) *Aktien‑ und Krypto‑Cashback
*0 € Jahresgebühr im Standard‑Modell *118,80 € pro Jahr für Vivid Prime (9,90 €/Monat) *FX Fee je nach Plan
*Bis zu 1.000 € pro Monat gebührenfrei (Prime) *Standard: geringere Freikontingente, danach Gebühren *Tägliches Abhebungslimit: 2.000 €
Tägliche Limits: *2.000 € Bargeldabhebung *10.000 € Kartenzahlungen *10.000 € Gesamtlimit pro 24h

Was ist eine Krypto-Kredit-Karte?

Eine Kryptokreditkarte verbindet die Welt der digitalen Assets mit dem klassischen Zahlungsverkehr. Sie ermöglicht es, Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum im Alltag zu nutzen, ohne diese manuell in Euro umtauschen zu müssen. Beim Bezahlen – ob online oder im Geschäft – wird der benötigte Betrag automatisch aus dem Krypto-Guthaben oder einem angebundenen Wallet in Fiatgeld umgerechnet. Für Nutzer bietet das vor allem Komfort und Flexibilität, da Kryptowährungen so ähnlich einfach eingesetzt werden können wie herkömmliches Geld. Gleichzeitig unterscheiden sich Kryptokreditkarten je nach Anbieter deutlich bei Gebühren, unterstützten Coins, Kartenart (Prepaid oder Debit) und Zusatzfunktionen wie Cashback oder Apple Pay. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, sollte daher nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Kosten, Regulierung und Sicherheit achten.

Anbieter von Krypto-Karten

Im Bereich der Kryptokreditkarten existiert eine wachsende Zahl spezialisierter Anbieter, die Kartenzahlungen mit Kryptowährungsfunktionen kombinieren. Dazu zählen unter anderem Crypto.com, Binance, Bitpanda, Coinbase, Plutus, Nexo und Wirex. Diese Unternehmen betreiben in der Regel keine eigenen Kreditkarten-Netzwerke, sondern kooperieren – ähnlich wie klassische Finanzinstitute – mit etablierten Zahlungsdienstleistern. Die Karten werden meist über Visa- oder Mastercard-Netzwerke ausgegeben und können an entsprechenden Akzeptanzstellen eingesetzt werden.

Visa und Mastercard fungieren dabei als Zahlungsnetzwerke und stellen die technische Infrastruktur für die Zahlungsabwicklung bereit. Gebührenmodelle, Vertragsbedingungen und Zusatzleistungen werden hingegen vom jeweiligen Kartenherausgeber festgelegt. Dazu können beispielsweise Kontogebühren, Fremdwährungsentgelte, Cashback-Programme oder Kosten für Bargeldabhebungen gehören. Auch Kartentyp (z. B. Prepaid oder Debit) und unterstützte Kryptowährungen sind anbieterspezifisch geregelt.

Beim Vergleich entsprechender Kartenangebote werden häufig Merkmale wie Anbieterstruktur, Gebührenmodell, regulatorischer Rahmen und verfügbare Zusatzfunktionen gegenübergestellt. Unterschiede können trotz gleicher Zahlungsnetzwerke im Hintergrund bestehen.

Sind Krypto-Kreditkarten echte Kreditkarten?

Der Begriff „Kryptokreditkarte“ wird häufig verwendet, ist jedoch nicht einheitlich definiert. Viele der derzeit angebotenen Kartenmodelle sind keine klassischen Kreditkarten mit Kreditrahmen und späterer Rückzahlung. Stattdessen handelt es sich oft um Debit- oder Prepaidkarten, die mit Kryptowährungen oder einem Fiat-Guthaben verbunden sind.

Bei traditionellen Kreditkarten stellt das ausgebende Institut einen Kreditrahmen bereit. Umsätze werden gesammelt und in einem späteren Abrechnungszeitraum ausgeglichen. Dieses Modell ist bei vielen krypto­bezogenen Kartenangeboten nicht vorgesehen. Dort erfolgt die Belastung typischerweise unmittelbar über vorhandenes Guthaben oder durch automatische Umrechnung von Kryptowerten in staatliche Währungen.

Einige Anbieter bieten Modelle an, bei denen Kryptowährungen als Sicherheit hinterlegt werden und darauf basierend ein Ausgabenrahmen in Fiatgeld bereitgestellt wird. Diese Konstruktionen entsprechen strukturell eher besicherten Kreditmodellen als klassischen unbesicherten Kreditkarten.

Die konkrete Funktionsweise ergibt sich jeweils aus den Vertragsbedingungen des Kartenherausgebers. Je nach Anbieter unterscheiden sich Abrechnungslogik, Besicherung und Kreditfunktion.

Wo kann ich eine Krypto-Kreditkarte einsetzen?

Krypto-Kreditkarten – meist technisch als Debit- oder Prepaidkarten umgesetzt – kannst du überall dort einsetzen, wo das jeweilige Zahlungsnetzwerk (zum Beispiel Visa oder Mastercard) akzeptiert wird. Dazu zählen Online-Shops, der stationäre Handel, Reisebuchungen sowie viele Dienstleister weltweit. Beim Bezahlvorgang wird der Kartenbetrag automatisch über das Kartenkonto abgerechnet; je nach Kartenmodell erfolgt dabei eine Umrechnung von Kryptowerten in Fiat-Währung. Zusätzlich sind – abhängig vom Anbieter – auch Bargeldabhebungen am Geldautomaten möglich. Akzeptanz, Gebühren und Umrechnungslogik unterscheiden sich jedoch je nach Kartenprogramm und sollten vor der Nutzung geprüft werden.

Wie funktionieren Kryptokreditkarten im Hintergrund?

Kryptokreditkarten wirken im Alltag wie normale Bankkarten, technisch laufen im Hintergrund jedoch mehrere Schritte ab. Je nach Kartenmodell werden beim Bezahlen entweder hinterlegte Kryptowährungen automatisch in Fiat umgerechnet oder Zahlungen über ein zuvor aufgeladenes Kartenkonto abgewickelt. Einige Anbieter nutzen zusätzlich kreditähnliche Modelle mit Krypto-Besicherung. Für Nutzer ist dieser Prozess meist unsichtbar – relevant sind jedoch Umrechnungskurse, Gebühren, steuerliche Behandlung und die Frage, ob ein Verkauf von Kryptowerten ausgelöst wird.

Kryptokreditkarte vs. Bankkarte: Die wichtigsten Unterschiede

Auf den ersten Blick funktionieren Kryptokarten und klassische Bankkarten fast identisch: Du hältst eine Visa- oder Mastercard in der Hand, kannst im Laden bezahlen, online einkaufen oder Geld am Automaten abheben. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der technischen und finanziellen Struktur im Hintergrund.

Bei einer klassischen Bankkarte ist die Karte direkt mit einem Girokonto oder Kreditrahmen bei einer Bank verbunden. Zahlungen werden vom Bankguthaben abgebucht oder über einen festgelegten Kreditrahmen gesammelt abgerechnet. Kryptokreditkarten hingegen sind in der Regel an ein Krypto-Wallet oder ein Plattformkonto bei einem Krypto-Anbieter gekoppelt. Beim Bezahlen wird – je nach Kartenmodell – entweder zuvor aufgeladenes Fiat-Guthaben verwendet oder es erfolgt im Hintergrund eine automatische Umrechnung von Kryptowerten in Euro oder eine andere Fiat-Währung.

Auch beim Kartenmodell gibt es Unterschiede: Viele sogenannte Kryptokreditkarten sind technisch Debit- oder Prepaidkarten. Ein echter Kreditrahmen ist oft nicht vorhanden oder nur über krypto-besicherte Kreditmodelle verfügbar. Dabei werden digitale Assets als Sicherheit hinterlegt, während Ausgaben über eine Kreditlinie laufen. Das unterscheidet sich deutlich von klassischen, unbesicherten Kreditkarten.

Ein weiterer Unterschied betrifft Rewards und Bonusprogramme. Traditionelle Bankkarten arbeiten meist mit Punkten, Meilen oder Euro-Cashback. Kryptokarten nutzen häufig tokenbasierte Rewards, bei denen Rückvergütungen in Kryptowährungen oder plattformeigenen Tokens erfolgen. Deren Wert kann schwanken und ist nicht garantiert.

Zusätzlich unterscheiden sich die regulatorischen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen. Bankkarten unterliegen in der Regel dem klassischen Bankaufsichtsrecht und der gesetzlichen Einlagensicherung für Kontoguthaben. Bei Kryptokarten hängt die Regulierung vom jeweiligen Anbieter, Partnerinstitut und Rechtsraum ab. Für Krypto-Assets selbst besteht üblicherweise keine gesetzliche Einlagensicherung. Auch die Verwahrung kann variieren – von zentraler Custody beim Anbieter bis hin zu nutzerkontrollierten Wallet-Strukturen.

Für die Praxis bedeutet das: Beide Kartenarten können im Alltag ähnlich genutzt werden, unterscheiden sich aber deutlich bei Abrechnung, Verwahrung, Risiko-Profil, Gebührenlogik und Bonusmodellen. Ein Blick in die Produktbedingungen lohnt sich daher vor der Entscheidung.

 
 

Wie vergleiche ich Krypto-Kreditkarten richtig?

Beim Vergleich von Krypto-Kartenangeboten werden häufig mehrere Kriterien betrachtet. Dazu zählen unter anderem Gebührenmodelle, Einsatzmöglichkeiten im Alltag, unterstützte Kryptowährungen, mögliche Bonus- oder Cashback-Programme sowie verfügbare Sicherheitsfunktionen.

Je nach Anbieter unterscheiden sich zudem Umrechnungsmechanismen, Kostenstrukturen bei Währungswechseln, Transaktionslimits und zusätzliche Leistungsmerkmale. Vergleichsübersichten stellen diese Eigenschaften strukturiert gegenüber und zeigen Unterschiede zwischen den Kartenmodellen in Bezug auf Funktionen und Rahmenbedingungen.

Debit oder Prepaid

Im Krypto-Bereich unterscheiden sich viele Kartenmodelle in ihrer Funktionsweise von klassischen Bankkreditkarten. Zahlreiche Anbieter setzen auf Debit- oder Prepaid-Strukturen. Bei Debitkarten werden Zahlungen unmittelbar mit dem zugeordneten Krypto-Wallet oder einem hinterlegten Fiat-Guthaben verrechnet; ein separater Kreditrahmen ist dabei in der Regel nicht vorgesehen. Prepaidkarten basieren auf einem zuvor aufgeladenen Kartenkonto, das mit staatlichen Währungen oder Kryptowerten geführt werden kann. Transaktionen sind auf das verfügbare Guthaben begrenzt.

Modelle mit Kreditrahmen sind im Kryptoumfeld bislang weniger verbreitet. Bei entsprechenden Angeboten werden Kryptowährungen häufig als Sicherheit (Collateral) hinterlegt, während ein Ausgabenrahmen in Fiatwährung bereitgestellt wird. Die konkrete Ausgestaltung ist anbieterspezifisch geregelt.

Gebühren und "versteckten" Kosten

Die Jahresgebühr bildet nur einen möglichen Bestandteil der Gesamtkosten einer Krypto-Karte. Je nach Anbieter können weitere Entgeltarten relevant sein. Vergleichsübersichten berücksichtigen daher häufig zusätzliche Kostenfaktoren. Dazu zählen unter anderem:

Konvertierungsgebühren: Entgelte, die beim Umtausch von Kryptowährungen in staatliche Währungen während eines Bezahlvorgangs entstehen können.

Spread: Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Einzelne Anbieter weisen keine separate Transaktionsgebühr aus, kalkulieren jedoch über abweichende Wechselkurse.

Aufladegebühren: Mögliche Kosten bei der Übertragung von Kryptowerten oder Fiat-Guthaben auf das Kartenkonto.

Auszahlungslimits: Anbieterabhängige Grenzen für Bargeldabhebungen sowie gegebenenfalls anfallende Zusatzentgelte bei Überschreitung.

Cashback und Staking

Zusatzprogramme und Bonusmodelle stellen bei vielen Krypto-Karten ein zentrales Unterscheidungsmerkmal dar. Die konkrete Ausgestaltung variiert je nach Anbieter und Kartenmodell. Häufig genannte Bestandteile solcher Programme sind unter anderem:

Cashback-Modelle: Teilweise ist die Höhe möglicher Rückvergütungen an Bedingungen geknüpft, etwa an das Halten oder Sperren (Staking) eines plattformeigenen Tokens.

Erstattungsprogramme (Reimbursements): Einige Anbieter sehen Rückvergütungen für ausgewählte digitale Dienstleistungen oder Abonnements vor. Die Gutschrift erfolgt je nach Modell in Kryptowerten oder Token.

Lounge-Zugänge: Bestimmte Kartenmodelle beinhalten Zugangsprogramme zu Flughafen-Lounges.

Versicherungsleistungen: Je nach Anbieter können zusätzliche Versicherungsbausteine Bestandteil des Kartenpakets sein.

Cashback Rechner

Berechne den realen Wert deiner Krypto-Karten Cashback-Rewards auf Jahresbasis.

Monatliches Cashback 30 €
Jährlicher Cashback-Wert 360 €
Wichtiger Hinweis zum Steuerrecht: In Deutschland ist jeder Bezahlvorgang mit einer Krypto-Karte steuerlich ein „privates Veräußerungsgeschäft“. Liegt der Coin weniger als ein Jahr in deinem Wallet und hat an Wert gewonnen, kann beim Kaffeekauf Einkommensteuer anfallen. Eine Anbindung an Steuertools wie Cointracking oder Koinly ist daher ein wichtiges Zusatzfeature.

 

Netzwerk & Kartentyp Übersicht

Die Wahl des Netzwerks (z. B. Visa oder Mastercard) und des Kartentyps (Debit, Prepaid, Kredit oder Hybrid-Modell) bestimmt maßgeblich die Funktionsweise einer Krypto-Karte. Während Debit- und Prepaid-Modelle in der Regel direkt mit Wallet- oder Stablecoin-Guthaben arbeiten, ermöglichen Kredit- oder Collateral-Modelle zusätzliche Flexibilität durch hinterlegte Sicherheiten. Gleichzeitig entscheidet das Zahlungsnetzwerk über globale Akzeptanz, regulatorische Einbindung und technische Abwicklung. Eine fundierte Übersicht von Netzwerk und Kartentyp ist daher essenziell, um Gebührenstruktur, Liquiditätsmechanik und Alltagstauglichkeit korrekt einzuordnen.

Marktübersicht nach Netzwerk, Kartentyp und funktionaler Struktur.

💳 Visa Karten

Physical & Virtual

Crypto.com • Binance • KuCoin • Coinbase • Plutus • Uphold • Bitmart • Bitget • WhiteBit • RedotPay • GnosisPay • Moonwell • Cypher • OrbitX • AvaxCard • KAST • CryptoPay • Ether.fi

Virtual Only

AQUA Wallet • Spritz Finance

Physical Only

Coin98 • Bitpanda

💳 Mastercard Karten

Physical & Virtual

BitPay • Nexo • Gemini • Bybit • MetaMask • Trustee • Bleap • Zebec • Bit2Me

Virtual Only

OKX • Fiat24 • CEX.IO • Ledger (Spend) • FSL Ecosystem • BenPay

Physical Only

SoFi

🔀 Visa + Mastercard

Physical & Virtual

Wirex • Uquid • Zypto • Revolut • COCA • Xapo • Ledger CL

Virtual Only

SolCard • DigiFinex

⚙ Funktionsmodell

Prepaid / Debit Credit Hybrid (Collateral)
Die Mehrheit sind Debit-Modelle. Echte Kreditkarten mit Krypto-Besicherung bleiben selten.
Analyse:
Der Markt differenziert sich primär nach Zahlungsnetzwerk und regulatorischer Struktur. Das Logo allein sagt nichts über Verwahrmodell, Gebühren oder Sicherheit aus.

Infrastruktur Layer der Kryptokarten

Der Infrastructure Layer bildet die technische und regulatorische Grundlage jeder Krypto-Karte. Er umfasst die Systeme und Dienstleister, die Ausgabe, Abwicklung, Compliance, Verwahrung und Liquiditätsmanagement ermöglichen. Dazu gehören Banking-as-a-Service-Anbieter, Custody-Lösungen, Stablecoin-Emittenten, On- & Off-Ramp-Provider sowie Zahlungsnetzwerke wie Visa oder Mastercard.

Ohne diese Infrastruktur könnten Krypto-Karten keine Echtzeit-Umwandlung von Stablecoins in Fiat ermöglichen, keine regulatorischen Anforderungen erfüllen und keine globale Akzeptanz erreichen. Der Infrastructure Layer entscheidet damit maßgeblich über Stabilität, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit eines Kartenprogramms – und ist oft wichtiger als das sichtbare Frontend der Wallet oder App.

Payments Stack

Grafische Übersicht nach Infrastruktur-Layer (Issuer/Operator, CEXs, On/Off-Ramps, BaaS, On-chain Cards). Hinweis: Kryptoübersicht.

Issuer / Operator
End-to-end Card Infrastruktur
Ausgabe & Betrieb von Kartenprogrammen (Compliance, KYC/AML, Custody, Settlement).
Use-Case: Du launchst ein Kartenprogramm → brauchst Issuing-Partner, Compliance & Settlement „aus einer Hand“.
CEXs
Centralized Exchanges
Börsen, die Karten direkt an Retail-User ausgeben (programm-/länderabhängig).
Use-Case: „Krypto → Alltag“: Du willst aus Wallet/Exchange direkt zahlen (Fiat oder Sell-to-pay).
Bridge
Fiat & Stablecoin On/Off-Ramps
Ramps für Kartenprogramme (Ein-/Auszahlung, Liquidität, Settlement).
Use-Case: Du willst „Cash in / cash out“ mit geringem Friktionsverlust – Ramps entscheiden über Fees, FX & Speed.
BaaS
Banking-as-a-Service
Banking-/Compliance-Rails für Issuing & Fiat-Anbindung.
Use-Case: Du willst „Karte + IBAN + Fiat-Rails“ → BaaS liefert Konten, Compliance, Auszahlungen & Reporting.
On-chain
On-chain Payment Cards
Karten, die On-chain Payments (z. B. Stablecoins) via Smart Accounts ermöglichen.
Use-Case: „Self-custody spend“: Du zahlst (Stablecoins) aus Smart Account/Wallet – weniger Exchange-Abhängigkeit.
So nutzt du diese Übersicht: Kartenanbieter sitzen selten „allein“ im Stack. Entscheidend sind Issuer/Operator, On/Off-Ramps, Compliance und das Wallet-/Account-Modell. Tipp: Tippe auf einen Anbieter → du siehst den jeweiligen Use-Case als Tooltip.

Krypto-Karten wachsen schneller als P2P-Stablecoin-Zahlungen

Das Diagramm zeigt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 2023 bis 2025 im Bereich Retail-Stablecoin-Zahlungen. Besonders auffällig: Krypto-Karten verzeichnen mit 106,24 % CAGR das stärkste Wachstum und übertreffen damit sowohl klassische B2C-Zahlungen (96,31 %) als auch P2P-Transaktionen deutlich (5,30 %). Das bedeutet: Während Peer-to-Peer-Zahlungen nur moderat zulegen, entwickeln sich Krypto-Karten zu einem zentralen Treiber im Stablecoin-Ökosystem. Die Integration in bestehende Zahlungsnetzwerke wie Visa und Mastercard sowie die einfache Alltagstauglichkeit beschleunigen die Adoption massiv. Stablecoins werden damit zunehmend nicht nur transferiert – sondern tatsächlich im Handel eingesetzt.

Für jeden Moment die richtige Kryptokarte

Vielflieger

Diese Kartenkategorie umfasst Angebote mit reisebezogenen Zusatzleistungen, Bonusprogrammen und Einsatzmöglichkeiten im internationalen Zahlungsverkehr. Die konkrete Ausstattung und der Leistungsumfang unterscheiden sich je nach Anbieter und Kartenmodell.

Kostenlos

In dieser Übersicht werden Krypto-Karten ohne Jahresgebühr dargestellt. Je nach Anbieter können unterschiedliche Funktionen und Zusatzleistungen enthalten sein.

Reisen

Global nutzbare Kartenangebote mit je nach Modell abweichenden Auslandskosten und Nutzungsbedingungen.

Cashback

Übersicht von Krypto-Karten mit Cashback-Programmen, Bonusmodellen und zusätzlichen Leistungsmerkmalen.